Napoleon empfängt den österreichischen Gesandten auf dem Erfurter Fürstenkongress.Lt. Presseberichten hat in einer Vorberatung die Kulturdirektion der Erfurter Stadtverwaltung mit Kulturpolitikern, Historikern, Tourismusexperten und Journalisten die kulturellen Jahresthemen der Stadt für die nächsten zehn Jahre besprochen. Im Jahre 2016 soll die VIA REGIA den Schwerpunkt in der städtischen Kulturarbeit setzen.

Wenn die Stadt überregional wahrgenommen werden wolle, müsse sie konsequent auf zugkräftige Themen setzen. Was aber ist zugkräftig? Wann sind Namen wirklich groß? Von herausragender Bedeutung ist dabei sicher das Wirken Martin Luthers, der von 1501 bis 1505 in Erfurt studiert hat und seit den zwanziger Jahre des 16. Jahrhunderts als Reformator die Stadt häufig besuchte. Für 2010 ist vorgesehen, anlässlich des 500. Jahrestages von Luthers Romreise in Verbindung mit der Darstellung mittelalterlicher Erfurter Stadtgeschichte das Themenjahr „Luther geht“ zu proklamieren und im Jahre 2017 soll Luther zum 500. Jahrestag der Reformation nochmals ins Zentrum des Interesses gerückt werden. Doch vorerst geht es um das Jahr 2008. Zum 200. Mal jährt sich der „Erfurter Fürstenkongress“, auf dem sich Kaiser Napoleon und der russische Zar Alexander I. sowie 38 weitere mit Napoleon verbündete Herrscher trafen, um eine Neuordnung Europas vertraglich zu vereinbaren. Anlässlich dieses Jubiläums soll in Erfurt das kulturelle Jahresthema an das historische Ereignis erinnern, es bietet aber zugleich die Chance, sich mit der Gegenwart und Zukunft Europas, insbesondere in ihrem Ost-West-Verhältnis, zu beschäftigen.

mehr zum Erfurter Fürstenkongreß lesen...

Weitere Themen in den folgenden Jahren sollen sein:



zurück zur Newsübersicht