RZESZÓW

Auch die Anfänge von Rzeszów sind mit König Kazimierz Wielki verbunden, der 1354 den Bürgern das Stadtrecht verlieh. Die günstige Verkehrslage zwischen Krakau und Lemberg trug ebenso wie das Recht, in der Stadt Salz zu verkaufen und Zölle zu erheben, zum wirtschaftlichen Aufschwung im 16. und 17. Jh. bei. Rathaus, Verteidigungsanlagen, Bernhardinerkloster und Schloss stammen aus dieser Zeit. Anfang des 20. Jh. wurde Rzeszow mit der Ansiedlung der Staatlichen Flugzeugwerke PZL zum Zentrum der polnischen Flugzeugindustrie. Bis heute ist Rzeszów das wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentrum Südostpolens und die Hauptstadt der Woiwodschaft Podkarpackie.
Sehenswert sind neben dem kopfsteingepflasterten Rynek, den Bürgerhäuser aus dem 18./ 19.Jh. und dem klassizistisch umgebauten Rathaus das Labyrinth mehrstöckiger Kellergewölbe unter Marktplatz und Bürgerhäusern, welche früher sowohl dem Schutz vor kriegerischen Auseinandersetzungen als auch der Lagerung von Waren dienten. In Richtung Bahnhof erreicht man den plac Ofiar Getta, der Platz der Ghettoopfer. Wie die beiden heute nicht mehr religiös genutzten Synagogen erinnert er an die Juden, die bis 1942 rund 1/3 der Bevölkerung Rzeszows ausmachten. Im Kontrast zur Altstadt steht die sozialistische Architektur. Bestes Beispiel dafür ist der Rondo im. Dmowskiego mit einem monumentalen Denkmal der Revolutionskämpfe und dem "Hotel Rzeszów", einem ebenso monumentalen Betonklotz.

Regionalmuseum
Stadtmuseum
Ethnographisches Museum
Bernhardinerkirche
Barockes Sommerpalais der Familie Lubomirski
Kirche St. Stanislaw
Hotel Pod Ratuszem

Regionalmuseum/ Muzeum Okręgowe
Im ehemaligen Piaristenkloster, in freskengeschmückten Prunksälen werden Gemälde polnischer Maler, europäische Kunst, Stilmöbel und Fayencen ausgestellt. Auch die Geschichte des Widerstands gegen den Holocaust wird beleuchtet.

Stadtmuseum/ Muzeum Histori Miasta Rzeszowa
unterirdische Kellergewölbe

Ethnographisches Museum/ Muzeum Etnograficzne
zeigt Trachten der Region, naive Holzschnitzereien und Kunsthandwerk

Bernhardinerkirche/ Kośćioł Bernardynów
wurde 1624-29 von Familie Ligeza gestiftet, vermutlich von süddeutscher Werkstatt erbaut, Hauptaltar aus Alabaster ca. 1630, in einer Kapelle spätgotische Figur der "Rzeszower Gottesmutter"

Barockes Sommerpalais der Familie Lubomirski
inmitten einer Parkanlage gelegen, beherbergt es heute die Musikakademie

Kirche St. Stanislaw/ Kościól sw. Stanisława i Wojciecha
mit gotischem Chorraum und barockem Umbau Mitte des 18. Jh.

Übernachtung

Hotel Pod Ratuszem
2003 eröffnetes Hotel in restauriertem Bürgerhaus am Markt.
Modern funktional eingerichtet



Jugendherberge
14 Zimmer, gute Lage am Markt, Mehrbettzimmer mit eigenem Duschbad


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Krosno

ul. 3 maja 19,
Tel. 0048/ (0)17/ 85 35 278,
Öffnungszeiten:
Di.-Do., So. 09.00-15.00 Uhr,
Fr. 10.00-17.30 Uhr
Eintrittspreise:
6,50 PLN, So. frei
www.muzeum.rzeszow.pl

ul. Rynek 12,
Eingang (wejscie) von der
ul. Baldachówka,
Tel. 0048/ (0)17/ 87 54 199,
Öffnungszeiten:
Di.-Do., So. 09.00-15.00 Uhr,
Fr. 10.00-17.30 Uhr
Eintrittspreise:
5,50 PLN,
Museum und Kellergewölbe 7,50 PLN
www.muzeum.rzeszow.pl

Rynek 6,
Tel. 0048/ (0)17/ 86 20 217,
Öffnungszeiten:
Di.-Do., So. 09.00-15.00 Uhr,
Fr. 09.00-17.30 Uhr
Eintrittspreise:
5,50 PLN, So. frei
www.muzeum.rzeszow.pl

ul. Jana III Sobieskiego

ul. Dekerta

Plac Farny, Rzeszów



Eingang in Passage
ul. Matejki 8/ Ecke Rynek,
Tel. 0048/ (0)17/ 85 29 770,
www.hotelpodratuszem.rzeszow.pl


Rynek 25,
Tel. 0048/ (0)85/ 34 430